Pfarreilogo Sankt Margareta

Jetzt ist es wahr. Lange haben wir gehadert, gestritten, aber nie aufgegeben. Das war gut. Denn wir haben viel geschafft, gute Ideen entwickelt und sind vertraut geworden. Die Gründungsvereinbarung ist unser Konzept wie es auf dem gemeinsamen Weg weitergehen soll. Der heutige Tag war die Krönung eines langen Weges. So voll war die Höchster Kirche St. Josef lange nicht mehr. Aus nah und fern waren Christen gekommen, um zu erleben wie aus 5 eins wird. Schon die Statio in St. Justinus wollten unsere Gemeindemitglieder aus Sindlingen, Zeilsheim, Höchst, Unterliederbach und Sossenheim erleben: Dr. Georg Bätzing – unser Bischof – erhob die Kirche in den Status der Pfarrkirche von Sankt Margareta.

Wir haben im Bistum Limburg eine gute Begrifflichkeit: wir sprechen vom Werden, Gründen und Wachsen der neuen Pfarrei. Das erste ist mit viel Arbeit, Mühe und Abschiedsschmerz verbunden. Heute ist das Fest der Gründung und nun geht es daran, darauf zu vertrauen, dass die neue Pfarrei durch unsere Kräfte und Gottes Hilfe wachsen wird.

Bischof Georg

Gut vorbereitet und nach einer Prozession durch die Höchster Altstadt feierten wir das Pontifikalamt mit über 35 Messdienern und unserem Bischof Georg, Pfarrer Martin Sauer, unserem Stadtdekan Johannes zu Eltz, unserem priesterlichen Mitarbeiter Christian Enke und dem gesamten Pastoralteam in der Josefskirche. Wir begrüßten Gastpriester und Mitarbeiter der Stadtkirche und des Bistums. Viele Mitgestalter der Gemeinden feierten den Gottesdienst mit, alle Gemeinden waren stark vertreten. Vertreter der Gemeinden haben je mit der Kontaktperson der Gemeinde einen Teil des neuen Pfarreilogos zusammengesetzt. Pfarrer Martin Sauer wurde durch Bischof Georg vom Pfarrverwalter zum Pfarrer der Pfarrei Sankt Margareta ernannt. Das Pfarrsiegel und das Messgeschirr der Pfarrkirche wurden zur Gabenbereitung dargebracht.

Nach dem Gottesdienst gab es ein Treffen im Zelt auf dem Justinuskirchplatz. Fast platzte das Zelt aus allen Nähten und die Brötchen waren schnell verspeist. Grußworte waren zu hören von Vertretern aus Kirche, Politik und Gesellschaft, ebenso vom Caritasverband und Vertreter andere Religionen. Unser Bischof ließ es sich nicht nehmen langsam durchs Zelt zu kommen und mit jedem ein paar kurze Worte zu wechseln. Pfarrer Sauer dankte allen, die sich eingebracht hatten. Er überreichte Blumen und Wein. So konnte ein denkwürdiger Tag in die Geschichtsbücher eingetragen werden.

Margurit Aßmann

PGR Sankt Margareta

Bilder: Juan Andrés