Wie jedes zweite Jahr sind wir Firmbewerber zum Firmwochende nach Kirchähr gefahren. Dort konnten wir uns intensiv mit unserem Glauben beschäftigen. Wir haben viel darüber diskutiert und gelernt den Glauben auch kritisch zu hinterfragen. Außerdem haben wir erfahren nicht alles was in der Bibel steht einfach nur hinzunehmen, sondern nachzufragen und um Erklärungen zu bitten.

Als wir freitags angekommen sind, haben wir zu Abend gegessen und dann die Zimmer eingeteilt. Nachdem die Zimmer aufgeteilt wurden, spielten wir noch ein paar Gruppenspiele, bevor wir dann noch ein bisschen Freizeit vor dem schlafen gehen hatten.

Am Samstag morgen, vor dem Frühstück, haben wir uns auf einer Wiese zusammengefunden, wo wir einen kleinen Impuls gemacht haben, indem wir uns Barfuß auf die kalte mit Morgentau besetzte Wiese gestellt und die Natur auf uns wirken lassen haben. Wir haben gemerkt haben wie der Boden unter unseren Füßen allmählich warm und angenehm wurden. Anschließend gab es Frühstück, wo wir uns für den Tag gestärkt haben.

Danach haben wir uns mit dem Leben Jesu auseinandergesetzt und Fragen auf dem „heißen Stuhl“ beantwortet. Bei einer Wanderung zum höchsten Punkt in Kirchähr (Maria Ruh), haben wir einige Bibelstellen gelesen, welche wichtige Stationen im Leben Jesu wiedergaben. Oben angekommen konnten wir ein mögliches Streitgespräch zwischen zwei Pharisäern hören. Auf dem Rückweg  zu unserer Herberge, nahm jeder von uns einen Stein mit, um die Last Christi nachempfinden zu können. Bis zur nahegelegenen Kirche hörten wir verschiedene Texte des diesjährigen ökumenischen Jugendkreuzweges. In der Kirche wurde uns unsere Last, in Form der Steine, abgenommen.

Am Nachmittag beschäftigten wir uns intensiv mit dem Glaubensbekenntnis. Zuerst haben wir es gelesen und unklare Stellen geklärt, indem wir die einzelnen Absätze separat betrachtet und besprochen haben. Danach sollten wir uns in kleinen Gruppen zusammensetzen und einzelne Stellen so umschreiben, wie wir sie verständlicher fanden. Nachdem alle Gruppen ihre Stelle umgeschrieben hatten, lasen wir das Glaubensbekenntnis erneut, diesmal aber in unserer eigenen Version.

Der Tag endete mit einem kleinen Impuls in der Kapelle, wo wir nochmal den Tag reflektieren und unser eigenes Glaubensbekenntnis beteten. Danach ließen wir den Tag mit Freizeit und Spielen ausklingen

Am Sonntag feierten wir zum Abschluss einen Gottesdienst, in welchem wir uns gegenseitig gesegnet und uns Frieden gewünscht haben.

Abschließend kann man sagen, dass es eine sehr gelungene Fahrt war, in der wir viel über unseren Glauben gelernt  und als Gruppe zusammengefunden haben, mit der man sehr viel Spaß haben kann.

Simon, Jonas und Marc

Bilder: St. Johannes Apostel